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NEWS

12.09.2017

Klaus Huber, Siegerin Angelika Polak-Pollhamer, Engelbert Lasinger

Festabend zum Jubiläum der Gruppe “neue mundart”

 

Die oö. Mundartdichtung ist nicht im jahrzehntelang gleichen „Fahrwasser“ stecken geblieben. Sie hat sich zu einer zeitgemäßen Kunstform weiterentwickelt – ein Verdienst des früheren Stelzhamerbund-Obmanns Dr. Karl Pömer (1924 – 2007), der 1997 den Anstoß zur Gründung der Gruppe „neue mundart“ gab. Auf einmal schrieben Mundartdichter über aktuelle Themen, sie verzichteten auf den seit Jahrhunderten als Hauptmerkmal der Lyrik geltenden Reim und auf die Strophenform. Als aufmüpfig entpuppten sie sich, schonungslos und boshaft. Das war gewöhnungsbedürftig – doch es hat sich bewährt. Wie sich unsere Sprache ständig wandelt, geht auch die Mundartdichtung neue, nicht ausgetretene Pfade.

 

Nun ist die Stelzhamerbundgruppe „neue mundart“ genau 20 Jahre alt.

An ihrem Gründungsdatum feiert sie Geburtstag:

mit einem Festabend am 26. September, 19.30 Uhr

im würdigen Rahmen der OÖ. Landesbibliothek

Linz, Schillerplatz 1

 

Feiern Sie mit und lassen Sie sich von der gespannten Erwartungshaltung der Dichter anstecken. Denn an diesem Abend wird das Ergebnis des erstmals ausgeschriebenen „neue mundart“-Wettbewerbs um den Karl-Pömer-Preis bekanntgegeben. Mundartdichter aus acht österreichischen und zwei deutschen Bundesländern haben fast 300 Gedichte eingereicht, aus denen die Jury (Huber, Lasinger, Osterkorn) die Besten herauszufiltern hatte. „Noch bei keinem Wettbewerb war Juryarbeit so schwierig wie diesmal“, befanden die Juroren übereinstimmend. Der Grund dafür: das erfreulich hohe Niveau der eingesandten Werke. Bevor beim Festabend das Ergebnis des Wettbewerbs verkündet wird, beleuchtet Klaus Hubers Referat „Der weite Weg zur ‚neuen mundart‘“ die jahrhundertelange Entwicklung bodenständiger Literatur in unserem Land. Dann führt der Stelzhamerbund-Präsident durch das weite Feld der zum Wettbewerb eingereichten Texte, zitiert auch einzelne, bestens gelungene Gedichte von Teilnehmern, die den Kreis der Ausgezeichneten knapp verpasst haben, und ehrt gemeinsam mit „neue mundart“-Leiter Engelbert Lasinger die besten Zehn. Musikalisch wird dieser Abend der Mundartdichtung vom bewährten Anton-Schosser-Quartett aus dem Ennstal gestaltet, und die Damen des Stelzhamerbund-Vorstandes sorgen selbst für das Buffet zum gemütlichen Ausklang.

 

Präsident Klaus Huber

 

neue mundart: Tirolerin gewinnt Karl-Pömer-Preis

27.09.2017

1 Polak-Pollhamer Angelika ImstAngelika Polak-Pollhammer aus Imst in Tirol hat den erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb um den Karl-Pömer-Preis gewonnen.
Zweite wurde die Oberösterreicherin Hildegard Mair aus Prambachkirchen vor dem Vorarlberger Franz Rüdisser aus Schruns im Montafon.

Bei einem Festakt in der OÖ. Landesbibliothek feierte der Stelzhamerbund die vor genau 20 Jahren, am 26. September 1997, auf Initiative von Obmann Dr. Karl Pömer gegründete Gruppe “neue mundart”.

Unter den Besten des zu Pömers Ehren eingeführten Wettbewerbs platzierten sich Mundartdichter aus fünf Bundesländern – ein schönes Zeichen für die zunehmende Strahlkraft des Stelzhamerbundes. Weiters “ex aequo” unter den ersten Zehn:

Dr. Sylvia Bacher (Bad Aussee, Stmk), Maria Magdalena Höfler (Kapfenberg, Stmk), Sigrid Birgmann (Seekirchen, Sbg), Helene Rüdisser (Schruns, Vbg) sowie vier Oberösterreicher: Christine Kaltenböck (Sierning), Gregor Riegler (Mauthausen), Angela Ruemer (Schönau), Leopold Schöllhuber (Wilhering)

18.08.2017

Sonderpreis für Engelbert Lasinger

Erfolg bei „AKUT 17“

 

Die Gemeinde Alberndorf in der Riedmark und die Freunde zeitgenössischer Dichtung feierten 10 Jahre Lyrik/Prosa/Märchenpreis AKUT Alberndorf. Unter starker Beteiligung der heimischen Literaturszene konnte sich auch Engelbert Lasinger erfolgreich behaupten. Der Leiter der Gruppe „neue mundart“ im Stelzhamerbund wurde für seinen Prosatext "Frühgeschichte mit Spätfolgen" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte am 18. August 2017 im voll besetzten Musiksaal der Gemeinde Alberndorf.

 

11.07.2017

Im Rahmen eines kulturellen Austausches im linzer Vino Vitis im Februar 2010 war auch Engelbert Lasinger zu Gast.

Hier ein paar Impressionen im Video

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16.11.2015

Joschi Anzinger und Engelbert Lasinger - foto by Klaus Huber

Engelbert Lasinger - Franz-Hönig-Preis Gewinner 2015

Wenn der Stelzhamerbund seinen Wettbewerb für „traditionelle“ gereimte Gedichte ausschreibt, erwartet niemand einen Sieg eines Vertreters der Gruppe "neue mundart", die sich doch ausdrücklich der ungereimten Dichtung widmet. Dennoch geht der Franz-Hönig-Preis 2015 an Engelbert Lasinger, den Leiter dieser Gruppe. Zwei Jahre davor hatte Lasinger den Franz-Stelzhamer-Preis für Kurzgeschichten gewonnen – der Nachweis seiner ungewöhnlichen Vielseitigkeit. Ihm gelingen Spitzenleistungen in allen Wettbewerben, ob Lyrik oder Prosa, gereimt oder ungereimt.

Im Bild Joschi Anzinger und Engelbert Lasinger

(Foto von Klaus Huber)

Der Franz-Hönig-Preis-Jury gehörten Christine Kaltenböck (Gewinnerin 2013), Hannes Decker und Walter Osterkorn an.

Das Ergebnis:
“Schwungradl” von Engelbert Lasinger(Linz)
“Am Stammtisch ban Doktor” von Karl Hackl(Bad Zell)
“Olweil wieda” von Elisabeth Pollstätter(Neumarkt am Wallersee, auch Drittplatzierte 2013)
“End und Anfang – ewig im Kroas” von Brigitte Angleitner(Aurolzmünster)
“Und schau is Glaunzn in da Welt” von Hans Dieter Mairinger(Linz)

05.11.2013

Engelbert Lasinger - Gewinner Franz-Stelzhamer-Preis 2013
Ausgerechnet ein mit “neuer mundart” bekannt gewordener Autor wurde beim Festakt in der OÖ. Direktion Kultur mit dem Franz-Stelzhamer-Preis 2013 für Kurzgeschichten in Mundart ausgezeichnet: Engelbert Lasinger, aus Kaltenberg im Mühlviertel stammender Linzer, gewann vor Gertraud Felix aus Eberschwang (rechts) und Edeltraud Wiesmayr aus Vöcklabruck. (Foto: Christine Huber)

Mit Josef Kettl hatte schon bei der Erstauflage des Wettbewerbs 2011 ein begnadeter Lyriker den Prosawettbewerb für sich entschieden. Diesmal zeigte sich erneut: Die Besten ihrer Zunft sind auch vielseitig. Mit „neuer Mundart“ hat sich Engelbert Lasinger einen Namen gemacht, nun trug er als Kettls Nachfolger die Stelzhamer-Siegerbüste nach Hause. Sind sonst auf knappste Form reduzierte, reimlose Gedichte sein Metier, hat er diesmal eine berührende Kurzgeschichte vorgelegt, mit der er die Jury beeindruckte und bei der öffentlichen Präsentation das Publikum in Atem hielt: „Fliegelschlog“. Ein Mensch, Hans, gleitet ab. Er steigt aus seiner ihn beengenden Haut heraus und betrachtet sein Leben von außen  – ein beklemmendes Bild, literarisch verdichtet. Als Hans, der aus der Haut Geschlüpfte, schließlich auf einer Parkbank stirbt, streift neben ihm ein Schmetterling seine Hülle ab. Sein erster Flügelschlag führt zu neuem Leben.

Gertraud Felix aus Eberschwang errang den zweiten Platz für ihren eindringlichen Text „Dös Schwarz’ Gold“ über die extreme Arbeitswelt der Bergleute, als Drittplatzierte beeindruckte Edeltraud Wiesmayr aus Vöcklabruck mit der Geschichte „es is do net zspat“.

Von 98 eingereichten Kurzgeschichten wurden von der Jury (Josef Kettl, Elisabeth Schiffkorn, Klaus Huber) – ab Rang 4 ohne Reihung – die besten zehn ausgezeichnet. Neben Lasinger, Felix und Wiesmayr freuten sich Anna Gruber (Dornbirn/Vorarlberg, „Das himmlblau Siedopapier“), Hubert Brenn (Längenfeld/Tirol, „Drauskemen und Drinkemen“), Hildegard Mair (Prambachkirchen, „Andreas“), Leopold Schöllhuber (Wilhering, „A Varruckte“) und die Linzer Hans Dieter Mairinger („Da Fraunz“), Peter Hauger („Mit geischtige Ohrwaschln“), Markus Simanko („jetz schnaufst amoi duach“).

Das beachtliche Niveau sehr vieler Kurzgeschichten bestärkt den Stelzhamerbund in dem Plan, diesen vom Land Oberösterreich gesponserten Wettbewerb im Zwei-Jahres-Rhythmus weiterzuführen.

17.11.2012

Engelbert Lasinger - "Wodawö", Af Zehanspitzn unsa Mundoat faunga

Auch in seinem sechsten Buch ist der Autor wieder der Mundart auf der Spur, denn sie lebt. Egal ob im ländlichen Raum oder im Stadtgebiet, sie gedeiht üppig oder sprießt auch nur karg, aber sie wächst.

Fast scheint es, als wäre Lasinger in seinem neuen Werk noch ein wenig bissiger geworden. Er blickt dabei tief in menschliche Abgründe, bleibt bodenständig und überzeichnet bewusst. Aber die Leser lieben diesen „Lasinger-Stil“ mit seinen tiefsinnigen Gedanken, dem feinen Gespür und den treffenden, manchmal hinterfotzigen Nadelstichen.

Engelbert Lasinger - Mundartdichter

http://engelbert-lasinger.messeplatz.at

Anzengruberstraße 19 » A-4020 Linz

M.: +43 680 2434003

Letzte Änderung: 20.05.2019

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